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Mein Jahresrückblick 2023: Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge

2023. Was warst du doch für ein wildes auf und ab. Du hast mir die unschönen Seiten des Lebens in jeder Hinsicht und in vollen Zügen gezeigt. Gleichzeitig hast du mich aber auch in meinem tiefsten Tief mit den schönsten Sachen im Leben beglückt. Auch wenn einige dieser schönen Sachen nur von kurzer Dauer sind oder waren, sie haben mir auf meinen Weg bishierher geholfen. Aber fangen wir von vorne an. Wir haben es gerade 3 Uhr nachts, ich kann nicht schlafen, höre stattdessen Weihnachtslieder und atme zum ersten mal in meinem Leben durch mein rechtes Nasenloch. Fühlt sich kalt an und komisch wie intensiv Luft "schmecken" kann.


2023 war das erste Jahr indem ich komplett meinem Schauspielstudium nachgehen konnte und was habe ich dort bitte alles bereits für tolle Persönlichkeiten kennengelernt. Wir alle leben für die selbe Passion und verfolgen nur ein Ziel. Unser vollstes Potenzial zu entfalten. Wie war euer 2023 bisher und abschließend so? Lasst es mich unten in den Kommentaren gerne wissen.


Im beruflichen Bereich startete mein Jahr mit der faszinierenden Erfahrung bei Noah Mittelstaedts spektakulärem Spec-Film "My Size-Less is more“ in der Hauptrolle des Tobias Erfahrungen zu sammeln. Diese Erfahrung war für mich äußerst bereichernd und erfrischend. Was ich daraus für mich und meine Rolle gelernt habe? Die Wichtigkeit, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, erwies sich als eine der wertvollsten Eigenschaften.


Im Februar ging es direkt weiter für mich ans Set von „Posenwechsel". Ein Hochschulprojekt der im positiven etwas anderen kreativen Art. Gleichauf mit „Posenwechsel“ durfte ich zum dritten mal im Frühjahr nach Weimar reisen. Weimar entwickelt sich langsam zu meiner zweiten Heimat.


Dann war ich dieses Jahr in so vielen Ländern wie noch nie. Alleine. Alleine unterwegs in den Skandinavischen Ländern Dänemark, Finnland und Schweden. Wenn auch viel zu kurz und spontan. Alleine reisen ist eines meiner neuen Hobbys denke ich. Auch hier habe ich etliche neue Leute kennengelernt und gemerkt, ja mein Englisch ist kein Muttersprachler Style aber ich behaupte mal realistisch von mir dass ich nachdem man aufgetaut ist auch gut mit mir kommunizieren kann. Hier habe ich erstmals für mich entdeckt, dass Einsamkeit und Alleinsein zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Ich kann es jedem von euch nur ans Herz legen, einmal alleine zu reisen und diese Erfahrung zu machen. Kommendes Jahr stehen bereits einige weitere Länder auf meiner Liste. Dazu später mehr.


Zudem stand ich im Sommer für den kommenden und meinen ersten Spielfilm „In Gottes Namen (AT)“ in der Rolle des Elias Neumann vor der Kamera. Dort durfte ich mit sehr talentierten Schauspielerinnen und Schauspielern wie u.a Lucy Jo Petermann, Tara Cancia, Almuth Wolff, Florian Süßmann u.v.m zusammen arbeiten. Es war eine intensive Zeit. Eine Szene hat mich besonders viel Mentale Stärke gekostet. Dazu aber später mehr. Sobald der Film draußen ist natürlich. Das warten wird sich auf alle fälle lohnen! Danke geht raus an die ganze Crew und den restlichen Cast von „In Gottes Namen“.


Plötzlich und spontan ergab sich im Spätsommer ein Projekt, dem ich einfach nicht widerstehen konnte und wollte. Das Projekt selbst ist noch unter Verschluss. Ich stand zum ersten Mal einer vollständig englischsprachigen Crew gegenüber. Was wie eingangs erwähnt nicht das Problem ist. Aber zum ersten Mal blieb ich für einen kurzen Moment bei zwei Sätzen hängen. Das hat mich zunächst verrückt gemacht, aber ich/wir konnte die Situation noch gut retten. Durch diese Erfahrung habe ich weit mehr gelernt, als wenn der Text einfach akzeptiert worden wäre, ohne diese Herausforderung anzunehmen. Vielen Dank an meine großartige Spielpartnerin bzw. Psychologin Dominique Mona Güttes und das gesamte Team. Ein besonderer Dank geht auch an Lena Kirchner für die mentale Unterstützung.


2023 war auch das Jahr, in dem ich endlich die Menschen persönlich getroffen habe, die nicht nur meine Vision teilen, sondern mit denen ich bereits seit Jahren (bei manchen sogar über ein halbes Jahrzehnt) online in Kontakt stand, aber aufgrund verschiedener Pandemien oder globaler Konflikte nie die Gelegenheit hatte, sie persönlich zu treffen. Diesen Ansatz werde ich auch im Jahr 2024 beibehalten: Mehr Zeit damit verbringen, mich mit Menschen im realen Leben zu treffen. Eine wichtige Lektion, die ich in diesem Jahr gelernt habe, ist, dass ich immer zu dem stehen möchte, was ich bin und was ich erreichen will.


Im frühen Herbst hatte ich die Gelegenheit, in der Slowakei für McDonald's Deutschland und Luxemburg zu drehen. Es war eine großartige Erfahrung, begleitet von einer fantastischen Crew und einem großartigen Cast. Ich konnte mit großartigen Künstler und Künstlerinnen wie: Stefan Lampadius, Monika Disse und Jessica Sy sowohl zusammenarbeiten als auch persönliche Gespräche in der Pizzeria führen. Dieses Erlebnis/diese Gespräche markierte einen entscheidenden Moment in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Kurz gesagt, manchmal liegt der Schlüssel für den eigenen beruflichen Erfolg oder die eigene Nische direkt vor unseren Augen. Dazu ebenso später mehr.


Das Gespräch mit dem Helmstedter Sonntag im Spätherbst war äußerst aufschlussreich für mich. Die Interviewerin war äußerst freundlich und das Gespräch insgesamt ermutigend. Kleiner Tipp von mir an alle zukünftigen Jungen Menschen: Vergesst niemals, wirklich niemals eure Wurzeln. Und apropos Zeitungsinterviews, haltet im Jahr 2024 die Augen offen. Später gibt es genauere Informationen dazu!


In filmischer Hinsicht war das vergangene Jahr weniger produktiv als das vorherige, jedoch intensiver – Qualität stand über Quantität, ganz nach dem Ratschlag eines guten Kollegen aus der Branche. Generell war 2023 für die gesamte kreative und Filmindustrie eher kein besonders gutes Jahr.



Auch ich habe nicht immer alles reibungslos erlebt. Seit August habe ich keinen festen Wohnsitz mehr. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass ich diese Herausforderung meistern werde. Ich meine, was bleibt mir denn auch anderes übrig. Dank großartiger Bekanntschaften und Unterstützung gelang es mir jedes Mal bis zum Monatsende eine Unterkunft zu finden, manchmal sogar erst am Tag der drohenden Obdachlosigkeit. Wie ich das geschafft habe? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Manchmal scheint das Universum auf meiner Seite zu sein. --> Wenn ihr jemanden kennt, der helfen könnte, sagt mir gerne Bescheid. (haha)


Am Ende des Jahres habe ich endlich die lang ersehnte Nasenoperation durchführen lassen, die aufgrund häufiger Dreharbeiten oft verschoben wurde. Nein, es handelte sich nicht um eine Schönheits-OP, sondern um eine medizinisch notwendige Intervention. Einfach gesagt, seit ich mich erinnern kann, konnte ich nur durch mein linkes Nasenloch atmen. Jetzt bin ich noch in der Phase der Heilung, aber das Gefühl, endlich vollständig durchatmen zu können, ist unglaublich. Gesundheit ist zweifellos immer von höchster Bedeutung.



Aktuell habe ich für 2024 noch verschiedene offene Castings und spannende Projekte, von denen viele interessante und faszinierende Geschichten beinhalten. Das bedeutet, dass ich euch auch im kommenden Jahr 2024 mit vielen kleinen Interviews und Filmausschnitten "zuspamen" werde kann.

Was euch im Jahr 2024 alles erwartet und in welche Richtung meine kommenden Projekte gehen, von denen ich euch berichten kann, erfahrt ihr zuerst hier auf meinem neuen Blog am 31.12.2023. Hinterlasst gerne einen Kommentar mit Feedback wie ihr diesen Jahresrückblick fandet.

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